Wozu braucht man Kontrastmittel?
Manche Veränderungen sind ohne Kontrastmittel nicht sichtbar oder in ihrer Art zu bestimmen, so zum Beispiel Entzündungen oder Tumore. Die Kontrastmittel, die wir verwenden, sind sehr sicher. Sie enthalten kein Jod, sondern sind Gadolinium-Verbindungen. Um das Kontrastmittel präzise und zum richtigen Zeitpunkt injizieren zu können, verwenden wir hierfür in der Regel eine automatische Spritze.
Bitte teilen Sie uns mit, wenn sie eine Nierenfunktionsstörung haben. Bei schweren Nierenfunktionsstörungen ist die Gabe eines MR-Kontrastmittels möglicherweise nicht gerechtfertigt, da nach neuen Erkenntnissen in diesen Fällen unter Umständen Schäden zu befürchten sind, wenn das Kontrastmittel über einen langen Zeitraum nicht ausgeschieden werden kann. Bei den in unserer Praxis verwendeten Kontrastmitteln ist dies zwar äußert unwahrscheinlich, aber zu Ihrer eigenen Sicherheit wollen wir hier kein unnötiges Risiko eingehen.
MR-Kontrastmittel kann auch in der Gelenkdiagnostik eingesetzt werden, um die Gelenkflüssigkeit besser sehen zu können. Dazu wird das Kontrastmittel in die Vene gespritzt und geht vom Blut über die Gelenkschleimhaut in den Gelenkraum („indirekte MR-Arthrographie“) oder man spritzt das stark verdünnte Kontrastmittel direkt in das Gelenk („direkte MR- Arthrographie“). Wir führen hier indirekte MR-Arthrographien, insbesondere bei speziellen Fragestellungen der Schulter durch.
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