Was Sie wissen müssen!

 
Vergleich mit Computertomographie

Ist Kernspintomographie das gleiche wie Computertomographie?
Nein, im Gegensatz zur Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT) werden in der Computertomographie (CT) Röntgenstrahlen eingesetzt. Aber keine Angst, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihnen empfiehlt, eine CT durchführen zu lassen, sie oder er haben sich überlegt, mit welchem Verfahren Ihre Beschwerden am besten und am schnellsten abgeklärt werden können.

Manchmal ist eine CT das bessere Verfahren: zum Beispiel in der Beurteilung der Lunge, des Knochens oder in der Unfalldiagnostik und beim akuten Schlaganfall. Weiter kann man heute mit modernen Computertomographen das Herz und den Darm untersuchen.

Ist Kernspintomographie besser als Computertomographie?
Nicht immer. Die Computertomographie ist ein sehr gutes Verfahren in der Notfalldiagnostik (Unfälle, Schlaganfälle, unklare heftige Bauchbeschwerden), der Diagnostik des Brustraumes (Lunge, Gefäße, Lymphknoten) und des Bauchraumes (Leber, Milz, Nieren, Gefäße, Lymphknoten) sowie der Knochen.

Die Kernspintomographie wird routinemäßig eingesetzt bei der Untersuchung des Kopfes (Ausschluss von Tumoren, Entzündungen, Durchblutungsstörungen), der Wirbelsäule (Bandscheibenveränderungen, Tumore, Entzündungen, Durchblutungsstörungen) und Gelenke (Knorpel, Bänder, Sehnen und Menisken) sowie bei gezielten Fragestellungen des Oberbauchs (Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Nebennieren, Milz).

Weiter kann man heute routinemäßig mit der Kernspintomographie exzellente Gefäßdarstellungen (MR-Angiographie, MRA) machen, sich Gallenwege (MR-Cholangiopankreatikographie, MRCP) ansehen, die weibliche Brust (MR-Mammographie) untersuchen und vieles mehr.