Die Kernspintomographie

Wenn Ihre Ärztin / Ihr Arzt der Meinung ist, dass bei Ihnen eine
Kernspintomographie der Wirbelsäule
durchgeführt werden soll, dann haben Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt gegenüber Beschwerden geäußert, die möglicherweise im Zusammenhang mit Veränderungen der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule, der Lendenwirbelsäule oder den Kreuzdarmbeingelenken (ISG) stehen können. Gefühlsstörungen in Armen, Händen, dem Gesäß, den Beinen oder den Füssen sind hier in erster Linie zu nennen. Lähmungserscheinungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel? Die Untersuchung kann zum Ausschluss oder Nachweis eines Bandscheibenvorfalls dienen oder kann den Folgen eines Verschleißes der Wirbelsäule beurteilen helfen, weiter sind Veränderungen der Wirbelkörper, des Rückenmarks oder der Nervenwurzeln darstellbar.

Falls Sie einen Unfall hatten, kann man feststellen, ob Verletzungsfolgen aufgetreten sind, die entweder im Röntgenbild nicht zu sehen sind (dort sieht man ja nur die Knochen) oder, weil sie im Röntgenbild zu sehen waren, genauer untersucht werden müssen.

Haben Sie Rückenschmerzen und Osteoporose? Mit Hilfe der Kernspintomographie kann man schnell und unkompliziert feststellen, ob ein im Röntgenbild erkennbarer Bruch eines Wirbelkörpers frisch ist und somit unter Umständen eine Behandlung mit Knochenzement (Kyphoplastie oder Vertebroplastie) durchgeführt werden kann. Hier arbeiten wir eng mit der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Köln-Weyertal zusammen.